Botswana: Klima, Wetter, Reisezeit

Trockenes Wüstenklima ist kennzeichnend für Botswana. Sommer und Winter nach unserer europäischen Definition werden praktisch umgedreht, es wird vornehmlich in Trocken- und Regenzeit unterschieden. Die Landschaft ist geprägt durch die Wüstensavanne der Kalahari, eigene Flusssysteme zur Bewässerung sind nicht gegeben. Niederschlagswasser verdunstet schnell durch die hohen Temperaturen.

Trocken- und Regenzeit/Sommer und Winter in Botswana

Flusspferde in der Regenzeit

Flusspferde in der Regenzeit

Der Winter in Botswana bildet gleichzeitig die Trockenzeit ab. Die Trockenzeit beginnt im April/Mai und dauert bis September an. Tagsüber liegen die Temperaturwerte in der Trockenzeit zwischen 23 und 28 °C, nachts kühlt es merklich auf einstellige Werte ab, auch Frost ist durchaus möglich. In diesen Monaten dürfen sich Freunde einer Safari auf einen strahlend blauen Himmel freuen, Niederschläge werden so gut wie nicht verzeichnet.

In der Regenzeit von Oktober bis März steigt das Thermometer am Tag auf Werte zwischen 32 und 40°C, die Tiefsttemperaturen pendeln sich im Durchschnitt bei 15°C ein. Von Dezember bis März sind starke aber kurze Regenschauer mit Gewitterepisoden an der Tagesordnung. In der Kalahari Wüste nahe Namibia fallen die Niederschlagsmengen jedoch weitaus geringer aus als beispielsweise im Südosten des Landes. Die Regenzeit wird in Botswana mit dem Sommer gleichgesetzt.

Beste Reisezeit, insbesondere für eine Safari

Safari-Jeep in der Regenzeit

Jeep in der Regenzeit

Hier scheiden sich die Geister, denn sowohl die Trockenzeit als auch die Regenzeit haben ihre Vorzüge für eine Safari. In der Regenzeit zeigt sich die Landschaft von ihrer grünen Seite und die Wildtiere finden dann zahlreiche Wasserstellen in den Nationalparks und Schutzgebieten. Der Nachteil für Safari-Reisende ist, dass nicht alle Wege, z.B. durch Überflutung oder schlammige Pisten, befahrbar sind und sich die Tour-Route deutlich einschränkt. Speziell das Okavango-Delta ist schwierig zu bereisen. Auch das Malaria-Risiko ist in einigen Gebieten in der Regenzeit stark erhöht. Die Trockenzeit eignet sich für Tierbeobachtungen ebenfalls sehr gut, die Wegstrecken sind meist problemlos mit geeigneten Fahrzeugen zu passieren. Die Landschaft ist in ein goldenes Gelb getaucht, karge Dürre hat für viele Safari-Touristen einen ganz besonderen Reiz.

Generell ist Botswana ganzjährig eine Safari-Reise wert. Es kommt jedoch immer auf die persönliche, gesundheitliche Konstitution, die eigenen Prioritäten und die Safari-Erfahrung an. Anfänger, die das erste Mal auf Safari-Tour gehen, sollten die Sommermonate in der Trockenzeit bevorzugen, gleiches gilt für Personen, die große Hitze nicht vertragen.

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