Sehenswürdigkeiten in Botswana

Neben den Nationalparks und den Schutzgebieten sowie dem einmaligen Okavango-Delta zeigt sich Botswana mit weiteren Sehenswürdigkeiten, die einen Aufenthalt im Safari-Land besonders abrunden. Für die großen Städte, die für Safari-Freunde Ausgangspunkte darstellen, lohnt es sich, etwas mehr Zeit einzuplanen, denn auch hier warten spannende Eindrücke auf den Besucher.

Hier folgen die Sehenswürdigkeiten im Überblick.

Safari-Städte:

  • Gaborone
  • Francistown
  • Maun
  • Kasane

Weitere Sightseeing-Highlights:

  • Königsstadt Serowe
  • Tuli Block & Tswapong Hills
  • Tsodilo Hills
  • Gcwihaba-Höhlen

Die Safari-Städte des Landes

Gaborone, Francistown, Maun, Kasane – In diesen Städten treten viele Safari-Reisende ihre Touren an. Jede Stadt verfügt über ihre eigenen Sehenswürdigkeiten, die Botswana-Geschichte(n) erzählen.

Gaborone

Botswanas Hauptstadt Garborone hat einige Sehenswürdigkeiten zu bieten

Botswanas Hauptstadt Garborone hat einige Sehenswürdigkeiten zu bieten

Die Hauptstadt Gaborone im Süden des Landes verspricht Unterhaltung, Entertainment und eine hervorragende Infrastruktur für den Tourismus. Shoppingcenter, erstklassige Restaurants, Bars und Diskotheken, ein Spielkasino sorgen für Kurzweil. Gaborone, das Zentrum der Diamantenindustrie, ist auch bekannt für seine herausragenden Schmuckläden. Das Nationalmuseum zeigt historische Schätze, daneben finden sich traditionelle Märkte mit landestypischen Produkten und Kunsthandwerk aller Couleur. Nashörner sowie Antilopen können im Gaborone Game Park aus nächster Nähe betrachtet werden. Wassersportfreunde kommen im Gaborone Dom auf ihre Kosten.

Francistown

Die zweitgrößte Stadt Botswanas mit Namen Francistown gilt als Verwaltungszentrum und zeigt sich mit einer ausgeprägte Bankenlandschaft. Safari-Reisende schätzen die Stadt als wichtige Versorgungsquelle, in der sie sich für Touren in den Chobe Nationalpark oder in das Moremi Game Reserve ausstatten. Auch für das Okavangodelta ist Francistown Ausgangspunkt. Wer hier weilt, sollte sich Zeit nehmen für das Supa-Ngwao-Museum, das die wahrhaft goldrauschende Geschichte der Stadt erzählt und darüber hinaus belegt, dass bereits vor mehr als 80.000 Jahren Menschen im Stadtgebiet existiert haben.

Maun

Das Tor zum Okavangodelta – So wird die Stadt Maun genannt, in er sich seit jeher die Abenteurer und Forscher treffen, um die einmalige Delta-Landschaft zu erkunden. In den letzten Jahrzehnten hat sich Maun auch zum Zentrum für Safari-Reisende in Botswana entwickelt, was sich mit einer Fülle an Hotels, Lodges, Campsites, Restaurants, Cafés, Einkaufsmöglichkeiten eindrucksvoll beweist. In Maun haben zudem alle renommierten Safari-Organisatoren ihren Sitz. Das Riley´s Hotel kann über 100 Jahre Geschichte erzählen und gehört damit auch zu den faszinierenden Sehenswürdigkeiten der Stadt. Eine weitere Attraktion ist die Sitatunga Crocodile Farm.

Kasane

Während Maun das Tor zum Okavangodelta darstellt, lässt sich die Kleinstadt Kasane als Tor zum Chobe Nationalpark bezeichnen. Die Stadt bietet jede Menge Unterkünfte verschiedener Preisklassen und ist durch ihre exzellente Lage an der Chobe Riverfront ein bevorzugter Aufenthaltsort für Safari-Reisende. Einen Katzensprung von etwa 12 Kilometern liegt der Grenzübergang nach Zimbabwe, auch die Victoria-Fälle können von Kasane aus schnell erreicht werden.

Weitere Sightseeing-Highlights

Botswana bietet aber weit mehr als nur spannende Städte und einmalig schöne Nationalparks. Die folgenden Sehenswürdigkeiten gehören auf jeden Reiseplan:

Die Königsstadt Serowe

Im östlichen Landesteil findet sich die Stadt Serowe, die an den engagierten König Khama III. erinnert, der für die Unabhängigkeit des Landes große Vorarbeit geleistet hat. Ihm ist ein Museum gewidmet, das die Geschichte seiner Familie erzählt. Mit Familie sind die Stammesväter der Ngwato gemeint, noch heute lebt diese Volksgruppe in Serowe. In der Königsstadt können die Überreste einer Siedlung aus dem 11. Jahrhundert bestaunt werden, unweit davon liegt das Grab des Königs und seiner Angehörigen. Dem ersten Präsidenten Botswanas, Sir Seretse Kharma (Enkel des Königs), wurde an den Thataganyana Hills ein ehrbezeugendes Denkmal gesetzt. Etwas außerhalb der Stadt wartet das Khama Rhino Sanctuary mit seltenen Breitmaulnashörnern.

Tuli Block & Tswapong Hills

Tuli Blocks - landschafttliche Sehenswürdigkeit in Botswana

Die Tuli Blocks sind eine der landschafttlichen Sehenswürdigkeiten in Botswana

Am Limpopo-Fluss, wo sich die Länder Botswana, Südafrika und Zimbabwe treffen, liegt die Landschaft Tuli Block, die durch ihren großen Facettenreichtum beeindruckt. Hier entdecken Besucher „Salomons Wall“- eine gigantische Steinmauer am Fluss, sie besteigen kleine Canyons und wandern durch eine faszinierende Hügellandschaft. In diesem Gebiet befinden sich zudem zwei Wildreservate: Das Mashatu Game Reserve sowie das Tuli Game Reserve. Elefanten, Löwen, Geparden und Hyänen sind im Tuli Block beheimatet.

Am Westrand des Tuli Blocks thronen die Tswapong Hills mit einer Ausdehnung von 60 Kilometern. Die bis zu 400 Meter hohen Hügel aus verschiedenen Gesteinsschichten sind im Laufe der Zeitgeschichte natürlich gewachsen. Schluchten mit malerischen Wasserfällen durchziehen diese Bergregion, in der schon vor 2.000 Jahren Menschen gelebt haben wie antike Funde belegen.

Tsodilo Hills

Tausende von Felsmalereien sind das Kennzeichen der Tsodilo Hills, die zum UNSECO-Weltkulturerbe ernannt wurden. Die vier Gesteinshügel der Tsodilo Hills, deren Alter ca. eine Milliarde Jahre beträgt, werden in Vater-, Mutter- und Kind-Hügel unterteilt, die vierte Erhebung ist namenlos geblieben. Über 4.000 Malereien und Zeichnungen im Fels erzählen Tier- und Menschengeschichte, das angeschlossene Museum liefert weitere Einblicke in die Umwelt- und Lebensbedingungen im Wandel der Zeit.

Gcwihaba-Höhlen

Es war im Jahre 1934, als ein europäischer Farmer namens Martinus Drotsky zum ersten Mal die einzigartigen Gcwihaba-Höhlen nahe der namibischen Grenze erblickte und ihre Existenz in die Welt hinaus brachte. Die Buschmänner bezeichnen die mysteriösen und von unwirklicher Schönheit geprägten Höhlen und Gruben mit Stalaktiten und Stalagmiten als „Hyänenlöcher“. Die Formationen der Stalagmiten bilden für das Auge optische Täuschungen, die verblüffend real wirken. So werden Säulen oder versteinerte Wasserfälle sichtbar. Die Höhlen sind nervenkitzelndes Entdeckerareal, im aufrechten Gang mit Blick auf farbenfrohe Sinterdecken oder aber auf allen Vieren kriechend lassen sich die Gcwihaba-Höhlen in erfahrener Begleitung erkunden. Im Labyrinth der Überraschungen treffen Besucher auch auf Fledermäuse und Schleiereulen. Die Höhlen, deren Entstehung in das Pleistozän datiert werden, sind von einer ebenso beeindruckenden Fauna und Flora umgeben.

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