Wirtschaft in Botsuana

Die Wirtschaft in der Republik Botswana wird maßgeblich durch den Diamantenabbau und die Veredlung von Diamanten bestimmt. Afrika gilt generell als eines der wichtigsten Diamantenvorkommen weltweit, doch das einst ärmliche Botswana hat durch die enormen Funde an Rohdiamanten in den letzten 50 Jahren einen großen wirtschaftlichen Aufschwung erlebt. Weitere Wirtschaftszweige sind die Viehwirtschaft und der Tourismus, der zunehmend an Bedeutung gewinnt.

Diamantenparadies Botswana

Dass sich Investitionen in den Ausbau von Diamantenminen lohnen, zeigt die Republik Botswana eindrucksvoll. Ende der 1960er Jahre wurden die ersten Rohdiamanten hier gefunden und bis heute sind die Ressourcen noch nicht erschöpft. Dennoch sehen einige kritische Stimmen schon das Ende der Ausbeute voraus und fragen sich, wie es dann mit der Wirtschaft weitergehen soll. Bis dato finden sich drei große Abbaustätten im Land, die größte Mine ihrer Art kann auch von Reisenden in Iwaneng besichtigt werden. Das Zentrum der Diamantenindustrie befindet sich in der Hauptstadt Gaborone.

Wirtschaftsfaktor Tourismus

In der weiten Zukunft wird wohl der Tourismus das Zepter der Wirtschaft weitaus stärker führen, denn für die Diamantenausbeute rangieren die Aussichten auf lange Sicht eher in Richtung absteigend. Der große Zuspruch der Safari– und Individualtouristen, die Botswana-Reisen für sich entdecken, hingegen zeigt eine steigende Tendenz. Die Einmaligkeit der Naturlandschaften und die große Zahl an Nationalparks und Naturreservaten stärkt eine neue Reisekultur, die in weiten Teilen auch „Back to the Roots“ führt und sich wieder mehr auf das Ursprüngliche besinnt.

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